Roboter Rasenmäher erleichtern den Alltag

Mähroboter - flinke vollautomatische Rasenmäher

Wer einen Mähroboter hat, kann sich das lästige Rasenmähen ersparen und hat trotzdem immer einen fein geschnittenen Rasen. Fast alle bekannten Gartengeräte-Hersteller bieten mittlerweile Mähroboter an Allerdings unterscheiden sich diese Modelle in Bezug auf Mäh-Ergebnis, Leistung und Preis. Billig-Exemplare dieser praktischen Rasen-Trimmer sind schon ab 600 Euro erhältlich. Wer jedoch sicher sein will, dass er ein Qualitäts-Gerät erwirbt, sollte vor dem Kauf die Testergebnisse von Mähroboter Tests lesen. Mähroboter Tests finden sie hier

Mähroboter Test - die Testsieger

Testsieger des Stiftung Warentest Mähroboter Tests wurden der Gardena R 70 Li mit der Note "Gut" (2,1) und das Bosch Modell Indego, ebenfalls mit "Gut" bewertet (2,5). Bei diesen beiden hochwertigen Mährobotern - sie sind für 2550 bzw. 1500 Euro erhältlich - wurde das Sicherheitsrisiko als gering eingeschätzt, da bei ihnen die Messer gut in das Geräte-Gehäuse eingepasst sind. Beim Mäh-Ergebnis kamen beide Fabrikate ebenfalls auf die Note "Gut". Teuerstes getestetes Gerät war der Husqvama Automower 320 (2600 Euro). Er erzielte das beste Mäh-Ergebnis, hatte aber Sicherheitsmängel. Am schlechtesten schnitt der Worx Landroid WG794E ab (1000 Euro): Er blieb dauernd an Hindernissen hängen und versuchte, aus der Umzäunung auszubrechen.

Funktionsweise von Mährobotern

Rasenmäher Roboter bewegen sich entsprechend ihrer Programmierung vollautomatisch über den zu bearbeitenden Rasen. Stoßen sie an ein Hindernis, stoppen sie, setzen zurück und mähen in der anderen Richtung weiter. Über Funk sind sie mit einer Ladestation verbunden, an die sie sich selbsttätig andocken, wenn sie "merken", dass ihre Akku-Leistung nachlässt. Mähroboter bewegen sich nur auf der mit einem Führungsdraht umgebenen Rasenfläche und sind mit scharfen Messern ausgestattet, die so fein schneiden, dass man den Grasschnitt später nicht vom Rasen absammeln muss. Fängt es an zu regnen, docken sie von sich aus an ihrer Ladestation an. Die meisten Mähroboter sind für den täglichen Einsatz geeignet, arbeiten leise und verbrauchen nicht viel Strom. Manche von ihnen haben sogar eine Kantenmäh-Funktion und einen integrierten Hebe-Sensor, der das Schneidwerk sofort stoppt, wenn man das Gerät an einer bestimmten Stelle anhebt.

Was man beim Kauf von Mährobotern beachten sollte

Wer sich einen vollautomatischen Rasenmäher zulegen möchte, sollte ein Modell wählen, das zur Größe seines Rasens passt. Hat die Rasenfläche Hanglage, sollte der Mähroboter die vorhandene Steigung mühelos bewältigen können. Bei verwinkelten Gärten muss der mobile Gartenhelfer auf mehrere Einstiegspunkte einstellbar sein. Hat der Gartenbesitzer gar mehrere voneinander getrennte Rasenflächen, sollte er sich einen Mähroboter mit zwei Ladestationen kaufen.

2014 führte Stiftung Warentest einen Mähroboter Test an acht Modellen verschiedener Hersteller durch. Enttäuschendes Ergebnis war, dass kein einziges der untersuchten Geräte hohe Sicherheit bot. Und gerade auf die kommt es ja an, wenn sich Kinder, andere Erwachsene und Haustiere im Garten aufhalten.

Fazit: Keiner dieser flinken Rasenmäher sollte unbeaufsichtigt im Garten unterwegs sein. Weiteres Ergebnis des Produkt-Tests war, dass nur einige der Testgeräte anhielten, wenn sie an ein Hindernis stießen. Bei manchen der im Stiftung Warentest Mähroboter Test untersuchten Elektro-Geräte liefen die Messer sogar nach Abschalten des Geräts noch lange weiter. Auch die Position des Schnittwerks ließ bei den meisten getesteten Geräten zu wünschen übrig.